Das Projekt
Einfache Nutzung lizenzpflichtiger Medien im Schulunterricht. Egal, woher die Lizenz kommt.
- Licence Connect ergänzt die Bildungsmedieninfrastruktur.
- LC ermöglich allen Lehrkräften und SchülerInnen eine einfache Nutzung von digitalen Bildungsangeboten.
- LC stellt ein Datenmodell zur Verfügung, dass alle möglichen Lizenzmodelle unterstützt. Alle Werte, die für eine Zuordnung und Nutzung der lizenzierten Medien nötig sind, sind im Datenmodell enthalten. Die Wertelisten greifen die länderspezifische Nomenklatur auf.
- Für die Beschaffer von Lizenzen (Ministerien, Schulträger, Schulen) wird eine einfache und genaue Zuordnung von Lizenzen zur Nutzergruppe ermöglicht.
- Dazu verbindet LC verschiedene lizenzhaltende Systeme und länder-/trägerspezifische Mediatheken.
- Eine direkte Übermittlung von „Nutzungsrechten bzw. Lizenzen“ (in unterschiedlichen Formaten) durch die Medienanbieter soll die Lizenzierung beschleunigen und die Arbeit für alle Seiten effizienter machen.
- Für Schulträger und Schulen wird eine einfache & schnelle Zuordnung von Lizenzen zu ihren Nutzenden ermöglicht.
- Eine zügige Nachbeschaffung von Lizenzen ist möglich.
- Für Anbieter vereinfacht sich die Auslieferung von Lizenzen an die Käufer/Lizenznehmer durch eine einheitliche Schnittstelle und die LC-Infrastruktur.
- LC ist offen für alle digitalen Bildungsmedien und Lizenzmodelle.
- LC stellt für alle Beteiligten Reportings zur Verfügung, um einen detaillierten Überblick über geplante, bestehende oder auslaufende Lizenzen gewinnen zu können.
Projektverlauf
Projektplanung
Die Roadshow – Anforderungsanalyse in allen beteiligten Bundesländern
Entwicklung verschiedener Schnittstellen in Pilotprojekten zur technischen Vorbereitung
Ausschreibung zur Entwicklung eines Lizenzmanagers nach den Anforderungen der Bundesländer
Entwicklung des LC-Lizenzmanagers
Projektplanung
Eine umfassende Projektplanung in enger Zusammenarbeit von FWU und dem federführendem Bundesland Rheinland-Pfalz führte zur Definition der ersten Vision von Licence Connect. Ein Projektplan wurde erstellt und allem voran die Analyse der Ausgangslage und des Bedarfes in den beteiligten Bundesländern durch ein „Requirement Engineering“ geplant. Dieses wurde durch die ifib-Consult im Rahmen einer „Roadshow“ durchgeführt.
Die Roadshow
In enger Zusammenarbeit mit den Fachabteilungen wurde in jedem Bundesland ein Roadshow-Treffen unter Beteiligung von Vertretern der betroffenen Organisationseinheiten (Ministerium, Schulträger, Schulen verschiedener Schulformen) durchgeführt. Die Ergebnisse wurden im Sinne eines strukturierten Requirements-Engineering als Arbeitsgrundlage für die Folgetermine verwendet. Aus den erhobenen Informationen erstellte die ifib-Consult ein ausführliches Anforderungs-Dokument. Detaillierte Informationen sind auf der entsprechenden Unterseite dieser Webseite dokumentiert.
Entwicklung verschiedener Schnittstellen zur technischen Vorbereitung
Auf Grundlage der Erkenntnisse aus den ersten Roadshow-Termine wurde die Notwendigkeit von Schnittstellen zur Vermittlung von Lizenz-Informationen erkannt. Um die Zeit effektiv zu nutzen, wurde somit die Entwicklung von Schnittstellen in Pilotprojekten frühzeit in die Projektplanung eingefügt.
Kurzbeschreibung oder LINK zu der Seite mit der Beschreibung der pilotierten Schnittstellen
Lizenzvermittlung
Lizenzcodelieferung für Rheinland-Pfalz
Das Licence Connect-Modul „LC-Lieferung“ ruft aus des landesseitigen Portal den Bedarf an Lizenzcodes für digitale Schulbücher und Bildungsmedien ab und übermittelt diesen an die angeschlossenen Medienanbieter/Lieferanten. Die werden durch die Schnittstelle in die Lage versetzt, die Lizenzcodes zu dem „angemeldeten“ Bedarf direkt zurückzusenden. LC-Lieferung übermittelt die Lizenzcodes an das Landesportal zurück.
Mediatheken MV und BB
Ausschreibung zur Entwicklung eines Lizenzmanagers nach den Anforderungen der Bundesländer
Im Rahmen der Roadshow wurde deutlich, dass in den meisten Bundesländern ein priorisierter Bedarf an einem umfassenden Lizenzmanagement-System besteht. Dazu gehören folgende Bausteine:
- Der Bedarf an Lizenzen muss automatisiert an Anbieter/Lieferanten übermittelt werden
- Die Lizenzen (Lizenzcodes und andere Methoden) sollten automatisiert durch Anbieter/Lieferanten in die lizenzhaltenden Systeme der jeweiligen Bundesländer übermittelt werden.
- Die lizenzverwaltenden Personen der Landesebene, von Schulträgern / Medienzentren oder Schulen müssen die Lizenzen direkt zu der Nutzergruppe (bis hin zum Einzelnutzer) zuordnen können.
- Die Lizenzierung muss zur direkten Nutzung führen – eine Schnittstelle zu den landesseitigen Mediatheken bzw. Schulportalen muss somit den Abschluss der Prozesskette der zu entwickelnden Gesamtanwendung.
- Ein umfassendes Reporting soll zu einer detaillierten Übersicht der Lizenzen führen. Die Daten sollen einerseits strategische Aussagen und Entscheidungen zur digitalen Bildung unterstützen und andererseits Optimierungsmöglichkeiten bei der Auswahl von Lizenzmodellen aufzeigen.
- Die zu entwickelnde Anwendung soll die Integration bestehender Landessysteme ermöglichen. Zahlreiche Schnittstellen stellen die Konnektivität der einzelnen Module sicher.
Der Beginn der Prozesses soll durch die automatisierte Bereitstellung von Bedarfsdaten unterstützt werden. Eine sogenannte Schulstrukturdatenschnittstelle wird Unterrichtsdaten in das System liefern, durch die der Bedarf für die digitalen Lernmedien bis auf die Schulebene exakt festgestellt werden
Die Auschreibung ist derzeit in juristischer Prüfung
Entwicklung des LC-Lizenzmanagers
To come