Von Oktober 2025 bis Januar 2026 fand die Abstimmung und Anforderungsklärung für ein Minimalprodukt mit den Beteiligten statt. Neben dem auftraggebenden Bundesland RLP waren Phase 6 und Bilo (mit Westermann) als Medienanbieter – Lizenzcodelieferanten bzw. Vermittler involviert. Ende Januar waren der Prozess und die benötigten Schnittstellen geklärt und definiert. Bis zum Frühjahr entwickeln die vernetzten Fachverfahren (Bundesland, Bilo und Phase 6) den Anschluss an die Schnittstellen. Eine gemeinsame Testphase schließt sich an, so dass das System mit der Beschaffungsphase für das kommende Schuljahr (26/27) Live geschaltet werden kann. Nach erfolgreichem Test können sich weitere Medienanbieter an das System anschließen und eine Skalierung auf Bundesländer, die nach dem gleichen Prozess arbeiten kann erfolgen.
Beschreibung des Verfahrens
Aus dem Fachverfahren des Bundeslandes wird über eine API-Schnittstelle eine Lizenzcodeanforderung an den LC-Vermittler gesendet. Der LC-Vermittlungsdienst ordnet die Lizenzcodeanferungen den Lieferanten zu und sendet die Lizenzcodeanforderung dorthin über eine zweite API weiter. Aus technischen Gründen wird die Lieferung der Lizenzcodes auf Anfrage ausgeführt (Pull-Prinzip): Der Lizenzvermittler fragt über eine API in regelmäßigen Abständen (z.B. 5 Minuten) bei den betreffenden Lizenzcodelieferanten nach, ob zu der Anforderung Lizenzcodes vorliegen. Als Antwort erhält LC ggf. die vollständige Anzahl an Lizenzcodes. Im gleichen Verfahren fragt das Fachverfahren des Bundeslandes über eine vierte API bei LC an, ob die Lizenzcodeanforderung erfüllt werden kann und erhält ggf. die Lizenzcodes.